Reiter Tod und Teufel - Neue Sagen aus dem alten Mauerkirchen

 

 

Die Sage von den Mauerkirchner Reiterstatuen

 

 

von Heinrich G. Wagner

Heinrich G. Wagner  Die Sage von den Mauerkirchner Reiterstatuen in Reiter Tod und Teufel - Neue Sagen aus dem alten Mauerkirchen
Zeichnung: Heinrich G. Wagner

 

Im Jahr 948 brachen wilde Reiterscharen aus Ungarn in unser Land ein und brachten Tod und Zerstörung. Heinrich I. rüstete zum Kampf gegen das kriegerische Volk. In der großen Eile konnte er nur  wenige Soldaten zusammenziehen. Sein Feldwebel berichtete, dass die Ungarn immer näher kamen. Heinrich I. war verzweifelt und rief: "Diese Schlacht gewinnt nicht einmal der Teufel!"
Als er das gesagt hatte, kicherte eine Stimme hinter ihm: "Ach ja, denkst  du das wirklich?" Heinrich I. brauchte sich nicht einmal umzudrehen und wusste, wer ihn angesprochen hatte, nämlich der Teufel. "Ja", erwiderte  Heinrich I. "Denkst du das wirklich?", fragte der Teufel.
"Ja", antwortete Heinrich I., "oder kannst du mir das Gegenteil beweisen?"
"Einverstanden, aber du darfst nie mehr den Namen Gottes oder eines anderen  Heiligen nennen oder etwas für sie errichten", forderte der Teufel. Heinrich I. stimmte in der Not dem Teufel zu und tatsächlich, er gewann die Schlacht gegen die Ungarn.
Er vergaß nach der Schlacht seine Abmachung und stiftete zwei Reiterstatuen  zu Ehren der lieben Frau der Mauerkirchner Kirche. Der Teufel aber hatte deshalb eine riesige Wut auf Heinrich I.. Er versuchte immer wieder die  Kirche in Brand zu setzen.
Es gelang ihm auch im Jahre 1297 und dabei wurden auch die Reiterstatuen zerstört. Die Erinnerung an diese beiden Reiterstatuen blieb lebendig, sie waren sogar im alten Wappen abgebildet. Auch unser neuer Marktbrunnen  soll uns an sie erinnern.  hat ihn kein Mensch mehr gesehen.

 

 

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